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Aktionsplan Alpenrheintal

Aktionsplan Alpenrheintal - Massnahmen zur Förderung der Fischerei

Renaturierung bei Rüthi

2004 wurde aufgrund verschiedener Expertenberichten unter dem Namen Aktionsplan Alpenrheintal ein Massnahmenprogramm zur Verbesserung der Gewässersituation im Rheintal gestartet: Der Plan umfasste drei Teilprojekte: Verbesserung des Lebensraumes, verstärkte Äschenförderung und den zeitlich befristeten Einsatz von Regenbogenforellen.

 

Erfolg mit kleinen Abstrichen

Der Aktionsplan Alpenrheintal war erfolgreich. Zwischen 2004 und 2011 gelang es dank dem grossen Engagement verschiedenster Akteure in 30 Projekten 16.5 Kilometer Fliessgewässerstrecke mit unterschiedlichen Massnahmen aufzuwerten. Dafür wurden mehrere Millionen Franken eingesetzt. Den Erfolg dieser Lebensraumaufwertungen zeigten Kontrollabfischungen am Werdenberger und Rheintaler Binnenkanal: Alle vorkommenden Fischarten waren nach den Massnahmen häufiger anzutreffen. Auch das Programm zur Förderung der Äsche setzte zahlreiche Massnahmen um. Die Resultate der genetischen Studien über die Struktur der Äschenpopulationen waren der Auftakt zu einer neuen Äschen-Bewirtschaftung. Einzig der Besatzversuch zur Förderung der Regenbogenforelle ist gescheitert.

Noch nicht alles gut

Trotz des Erfolgs bleibt viel zu tun. Das Alpenrheintal ist weiterhin geprägt von monotonen und oft fischfeindlichen Fliessgewässern. Mit einer konstruktiven und fachübergreifenden Zusammenarbeit kann das gemeinsame Ziel erreicht werden: Die Fliessgewässer mit ihren Lebewesen und die lokale Fischerei zu fördern.