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Igel

Wildtier im Stachelkleid

Igel sind Wildtiere und dürfen – auch wenn sie noch so niedlich sind – auf keinen Fall als Haus- oder Streicheltiere gehalten werden. Unterstützung benötigen die kleinen Stacheltiere manchmal trotzdem. Welche Igel menschliche Hilfe brauchen und wie diese am wirkungsvollsten geschieht, erklärt das Merkblatt Igel kennen, Igel schützen des Schweizerischen Tierschutzes.

 

Nachts unterwegs

Ein ausgewachsener Igel hat ein Gewicht von bis zu 1,5 kg und eine Körperlänge von fast 30 Zentimetern. Fell und Stacheln sind braun, gelegentlich kommen auch Albinos vor.

Als nacht- und dämmerungsaktive Tiere durchstreifen Igel ihr festes Territorium, die Weibchen meist in Gesellschaft der Jungen. Erwachsene Tiere gehen sich außerhalb der Paarungszeit aus dem Weg. Auf den Speiseplan der Insektenfresser gehören Raupen, Regenwürmer und Käfer aller Art.

Winterschlaf im geschützten Quartier

Der Igel hält einen Winterschlaf. Dafür frisst er sich ein ausreichendes Überwinterungsgewicht an und zieht sich bei Kälte in ein geschütztes Winterquartier zurück. Der Winterschlaf ist dabei weit mehr als normaler Schlaf – denn Lebensfunktionen wie Kreislauf und Stoffwechsel laufen in dieser Zeit auf Sparflamme. Nur so reichen die körpereigenen Reserven bis zum Frühjahr.

Wie Sie Ihren Garten igelfreundlich gestalten können, zeigt die Broschüre des Igelzentrums Zürich.

 

Igel sind nicht bedroht und haben die menschliche Hilfe selten nötig. Nur kranke, verletze und kurz vor Winterbeginn unterernährte Tiere sollten als Findeltiere behandelt werden. Am besten bringt man sie in eine spezialisierte Pflege- oder Auffangstation.