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Biodiversitätsstrategie St.Gallen

«Biodiversitätsstrategie St.Gallen 2018–2025»

Blühende Wiese im Alpstein

Der Begriff Biodiversität steht für das gesamte Spektrum des Lebens auf der Erde: Alle Arten von Lebewesen, deren genetische Vielfalt, die Vielfalt von Lebensräumen sowie die in und zwischen diesen Ebenen wirkenden Prozesse. Die Vielfalt der Arten (verschiedenste Tiere, Pflanzen, Pilze, Bakterien) ist den Menschen am besten vertraut. So lassen sich in einem Wald auf den ersten Blick verschiedene Arten von Bäumen und Kräutern, Vögel, Bienen und Käfern erkennen.

 

Der Kanton St.Gallen trägt eine besondere Verantwortung für den Erhalt der Biodiversität. Im Kanton St.Gallen liegen 170 Flach- und Hochmoore von nationaler und 159 von regionaler Bedeutung. Mit 11 Prozent Flächenanteil weist der Kanton St.Gallen überproportional viele Moorlandschaften zur schweizerischen Inventarfläche auf. Das Werdenberg gilt als das botanisch vielfältigste Gebiet der Schweiz.

 

Doch diese Vielfalt ist gefährdet. Die Sorge um die Zukunft dieser Naturwerte ist berechtigt. Um den Zustand vieler Lebensräume als Grundlage der Artenvielfalt steht es nicht gut. In der «Biodiversitätsstrategie St.Gallen 2018–2025» werden zehn Massnahmen skizziert, mit denen in drei Handlungsfeldern Akzente gesetzt und die Artenvielfalt zu erhalten und sogar zu fördern.

 

Die Biodiversität ist nicht ersetzbar. Wir profitieren alle von ihren Leistungen und sind damit auch alle dafür verantwortlich, sie zu erhalten. Diese Strategie wurde von Vertretern der Gemeinden, des Kantons, der Forst- und der Landwirtschaft erarbeitet. Wenn alle sich dafür einsetzen, wird es uns gelingen, die Vielfalt des Lebens für die nächsten Generationen zu bewahren.