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Grabenunterhalt in Mooren

Moore sind gekennzeichnet durch einen hohen Wassergehalt des Bodens. Weil dieser heute wegen bestehender Entwässerungen in vielen Fällen zu niedrig ist, gehen trotz generellem Schutz jährlich weitere Moorflächen verloren. Zusätzlich beeinträchtigt sind Moorflächen durch fortschreitende Erosion entlang der Gräben. Daher ist ein sachgemässer und schonender Grabenunterhalt, falls dieser nötig ist, für den Erhalt eines Moores von zentraler Bedeutung.

 

Für den Grabenunterhalt in Mooren (i.d.R. GAöL-Vertragsflächen) besteht gestützt auf Art. 78 Abs. 5 der Bundesverfassung und Art. 3 Abs. 1 des kantonalen Naturschutzverordnung eine Bewilligungspflicht. Keine Bewilligungspflicht benötigt der von Hand ausgeführte Grabenunterhalt.

 

Gesuche für einen Grabenunterhalt sind mindestens 1 Monat vor den geplanten Arbeiten schriftlich ans ANJF zu richten. Kontaktpersonen sind Corinne Abplanalp und Daniel Bosshard.

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