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Waldrand

Waldrand

Ökologisch wertvolle Waldränder sind artenreich und weisen einen stufigen, strukturreichen Aufbau auf. Sie sind mit einem vorgelagerten, extensiv bewirtschafteten Krautsaum möglichst buchtenförmig verzahnt. Ziel ist es, an geeigneten Standorten das dynamische Vorwachsen der Waldränder mit der typischen Abfolge von Krautsaum, Strauchschicht und Baumschicht zu imitieren und die damit verbundene Artenvielfalt zu fördern. Für das Anlegen und Erhalten von ökologisch wertvollen Waldrändern können GAöL-Beiträge gewährt werden.

Neuerungen 2018

Das erste Vollzugsjahr 2017 mit der Karte «Waldränder, ökologisches Potenzial» hat gezeigt, dass diese in erster Linie als Hinweiskarte verwendet werden soll. Aus diesem Grund wurde bei der Abklärung der Standorteignung folgende Anpassung auf das Beitragsjahr 2018 getätigt:

  • Waldränder von lokaler Bedeutung können auch an Standorten unter Vertrag genommen werden, welche gemäss Waldrandkarte ein tiefes oder sehr tiefes Potenzial aufweisen, wenn die Gemeinde diese unterstützen möchte.


  • Bei Waldrändern von nationaler und regionaler Bedeutung, d.h. direkt angrenzend an Moore, Magerwiesen oder Magerweiden mit entsprechender Objektbedeutung, ist weiterhin mindestens ein mittleres ökologisches Potenzial erforderlich.

Neue E-Mail-Adresse: Ab dem Beitragsjahr 2018 sind Anfragen im Bereich GAöL-Waldrand sowie die Formulare an die neu eingerichtete E-Mail-Adresse des Fachbereichs GAöL zu senden: gaoel@sg.ch

Vorgehen für einen GAöL-Waldrandvertrag

Schritt 1 (abgelaufener Vertrag): Information der Gemeinde an Bewirtschafter/in zur

                Vertragserneuerung

Schritt 1 (neuer Vertrag): Gesuch durch Bewirtschafter/in bei der Gemeinde

Schritt 2: Abklärung der Standorteignung anhand eines Formulars beim ANJF

Schritt 3: Erstellen des Waldrandkonzeptes und Genehmigung durch das ANJF

Schritt 4: Erstellen/Abschluss des Vertrages durch die Gemeinde und Einreichung beim ANJF

Schritt 5: Umsetzung der Massnahmen und Beitragsauszahlung

 

Im Dokument «Vorgehen für GAöL-Waldränder» werden die oben genannten fünf Schritte näher beschrieben.